Kanzlei Adolph & Boryszewski GbR

Leistungen der Pflegeversicherung ab dem 01.01.2015

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht sowie Fachanwältin für Sozialrecht Danah Adolph in Berlin-Wilmersdorf

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Sozialrecht Danah Adolph ist Ihre Expertin für Pflegerecht

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Tel. 030 – 98 34 38 20, Fax 030 – 98 34 38 21

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Durch das erste Pflegestärkungsgesetz sind zum 01.01.2015 die Leistungen der Pflegeversicherung angehoben und teilweise ergänzt worden:

Im ambulanten Bereich, also wenn der Pflegebedürftige zu Hause lebt, kann er von der Pflegekasse vor allem Pflegegeld und / oder Pflegesachleistungen erhalten.

Pflegegeld wird gezahlt, wenn der Versicherte zu Hause ehrenamtlich von Angehörigen oder Freunden gepflegt wird. Das Pflegegeld beträgt in

Pflegestufe I: 244 EUR monatlich,

Pflegestufe II: 458 EUR monatlich,

Pflegestufe III: 728 EUR monatlich.

Besteht bei einem Pflegebedürftigen eine erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz erhält er, auch wenn er keine Pflegestufe hat (sog. Pflegestufe 0), monatlich 123 EUR (bisher: 120 EUR) Pflegegeld. Liegen die Voraussetzungen für eine Pflegestufe vor, beträgt das Pflegegeld bei eingeschränkter Alltagskompetenz in

Pflegestufe I: 316 EUR monatlich,

Pflegestufe II: 545 EUR monatlich,

Pflegestufe III: 728 EUR monatlich.

Wird der Versicherte zu Hause von einem ambulanten Pflegedienst versorgt, betragen die sogenannten Pflegesachleistungen in

Pflegestufe I : 468 EUR monatlich,

Pflegestufe II: 1.144 EUR monatlich,

Pflegestufe III: 1.612 EUR monatlich,

Pflegestufe III mit Härtefall: 1.995 EUR monatlich,

und bei eingeschränkter Alltagskompetenz bei

Pflegestufe 0: 231 EUR monatlich,

Pflegestufe I : 689 EUR monatlich,

Pflegestufe II: 1.298 EUR monatlich,

Pflegestufe III: 1.612 EUR monatlich,

Pflegestufe III mit Härtefall: 1.995 EUR monatlich.

Es können auch das Pflegegeld und die Pflegesachleistung anteilig in Anspruch genommen werden. Sie werden dann als sogenannte Kombinationsleistung von der Pflegeversicherung gewährt.

Zudem können Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz zusätzliche Betreuungsleistungen in Höhe von 104 EUR bzw. bei erhöhtem allgemeinen Betreuungsbedarf von 208 EUR monatlich in Anspruch nehmen. Hierbei werden die Kosten für die stunden- oder tageweise Betreuung durch zugelassene Leistungserbringer übernommen. Neu mit der Pflegereform 2015 eingeführt wurde, dass Versicherte mit Pflegestufe I, II oder III, bei denen keine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz festgestellt wurde, die zusätzlichen Betreuungsleistungen in Höhe von 104 EUR ab dem 01.01.2015 ebenfalls in Anspruch nehmen können.

Ist die Pflege zu Hause nicht (mehr) möglich, können Leistungen der Pflegeversicherung für die vollstationäre Pflege, also die Pflege im Heim, in Anspruch genommen werden. Diese betragen in

Pflegestufe I: 1.064 EUR monatlich,

Pflegestufe II: 1.330 EUR monatlich,

Pflegestufe III: 1.612 EUR monatlich,

Pflegestufe III mit Härtefall: 1.995 EUR monatlich.

Daneben gibt es zahlreiche weitere Leistungen der Pflegeversicherung wie z.B. Ansprüche auf teilstationäre Pflege, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, Pflege in vollstationären Einrichtungen der Hilfe für behinderte Menschen, Pflegehilfsmittel, wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegeperson und Pflegekurse.

Gerne berate ich Sie als Fachanwältin für Sozialrecht über das Pflegeeinstufungsverfahren und Ihre Ansprüche gegenüber der Pflegeversicherung. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit unserer freundlichen Rechtsanwaltsfachangestellten zu überschaubaren Kosten oder informieren Sie sich über die KanzleiRechtsanwältin Adolph und das Pflegerecht. Hier können Sie mehr über das Pflegeeinstufungsverfahren und die Pflegereform 2017 erfahren.

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