Kanzlei Adolph & Boryszewski GbR

Bearbeitungsgebühren: Bank vom LG Berlin zur Rückzahlung verurteilt

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht sowie Bankkauffrau Maren Boryszewski in Berlin-Wilmersdorf

Möchten auch Sie eine Bearbeitungsgebühr zurückverlangen?

Rufen Sie uns an - 030 851 022 90.

Ihre Ansprechpartnerin ist Fachanwältin für Bankrecht Maren Boryszewski

 

Kanzlei Adolph & Boryszewski

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10715 Berlin

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Anwalt Bearbeitungsgebühr Berlin

 

Unwirksame Bearbeitungsgebühren können zurückverlangt werden

Der Bundesgerichtshof hat am 13.05.2014 entschieden, dass Kreditbearbeitungsgebühren unwirksam sind, da sie gegen das Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen. Banken müssen unwirksame Bearbeitungsgebühren an die Kreditnehmer zurückzahlen. Sofern Sie Bearbeitungsgebühren gezahlt haben, empfiehlt es sich daher dringend, diese zeitnah mit anwaltlicher Hilfe zurückzufordern. 

 

Mithilfe eines Anwalts Bearbeitungsgebühr zurückfordern

Als Fachanwältin für Bankrecht übernehme ich gerne für Sie die Korrespondenz mit der Bank. In vielen Fällen erstatten Banken erst nach Einschaltung eines Anwalts zu Unrecht vereinnahmte Bearbeitungsgebühren. 

In der Regel übernehmen Rechtsschutzversicherungen die Anwaltskosten. Bei geringem Einkommen besteht die Möglichkeit der Beratungshilfe.

Vereinbaren Sie einen kurzfristigen Beratungstermin (Tel.: 030 / 85 10 22 90). Ich freue mich auf Ihren Anruf.

 

BGH-Urteile vom 13.05.2014: Kredit-Bearbeitungsgebühren sind unwirksam

Am 13.05.2014 hat der Bundesgerichtshof in zwei Parallelverfahren nun höchstrichterlich entschieden, dass Kredit-Bearbeitungsgebühren unwirksam sind. Genauere Informationen zu den BGH-Urteilen finden Sie hier.

 

LG Berlin zur Bearbeitungsgebühr: Bank muss Bearbeitungsgebühr an Bankkunden zurück zahlen

Nach einem Urteil des Landgerichts Berlin vom Juni 2013 verstößt das Erheben einer im Kreditvertrag als Bearbeitungskosten bezeichneten Gebühr gegen das Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB-Recht). Die Bank muss die Bearbeitungsgebühr an die Kläger zurückzahlen.

Nach dem zwischen der beklagten Bank und den Klägern geschlossenen Kreditvertrag mussten die Kläger eine als Bearbeitungskosten bezeichnete Gebühr von 760,50 EUR zahlen. Im Kreditvertrag wurde nicht erläutert, wie sich die Bearbeitungskosten berechneten und für welche Leistungen die Bearbeitungsgebühr erhoben wurde.

Die als Bearbeitungskosten bezeichneten Gebühr sei nach dem Landgericht Berlin eine Preisnebenabrede und mithin eine Allgemeine Geschäftsbedingung. Die Erhebung der Bearbeitungsgebühr aufgrund eines Preisverzeichnisses war nicht erforderlich. Das Aufführen der Bearbeitungsgebühr im Kreditvertrag selbst genügte dem Landgericht Berlin.

Nach dem Landgericht Berlin wurden die Kläger durch das Erheben der Bearbeitungsgebühr unangemessen benachteiligt. Die Klausel sei daher unwirksam (§ 307 BGB). Banken dürfen nach ständiger Rechtsprechung keine Entgelte für solche Tätigkeiten erheben, die aufgrund einer gesetzlichen Pflicht erbracht werden müssen oder welche die Bank im eigenen Interesse vornimmt. Die Bezeichnung der Gebühr als Bearbeitungskosten ließ das Landgericht Berlin annehmen, dass der mit der Kreditvergabe verbundene Verwaltungsaufwand bzw. die Bonitätsprüfung abgegolten werden sollte. Bonitätsprüfungen würden Banken überwiegend im eigenen Interesse durchführen.

Daher wurde die beklagte Bank zur Rückzahlung der Bearbeitungsgebühr verurteilt.

Für betroffene Kreditnehmer, empfiehlt es sich daher, von einem auf das Kreditrecht spezialisierten Fachanwalt für Bankrecht überprüfen zu lassen, ob die Bearbeitungsgebühr zurückgefordert werden kann.

Gerne berate ich Sie als Fachanwältin für Bankrecht über Ihre Ansprüche betreffend der von der Bank berechneten Bearbeitungsgebühren. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit unserer freundlichen Rechtsanwaltsfachangestellten zu überschaubaren Kosten oder informieren Sie sich über die Kanzlei, Rechtsanwältin Boryszewski und das Leistungsspektrum im Kreditrecht.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf (030 85 10 22 90). Gerne können Sie auch hier Kontakt mit uns aufnehmen.

(Pressemeldung November 2013)